Röntgen |
© Tube Collection Udo Radtke, Germany (14.10.2008) |
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Die Röntgenstrahlung wurde von Wilhelm Conrad Röntgen, geb.27.März 1845 in Lennep, entdeckt.
Ihm zu Ehren existiert heute das Röntgenmuseum in Remscheid. Die Website lautet: Darüber hinaus gibt es das "Kuratorium zur Förderung des Andenkens an Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg e.V." Dort existiert auch die Originalanlage mit der Röntgen seinerzeit die Entdeckung durchführte. Er fand als erster Wissenschaftler heraus, das in einem evakuiertem Gefäß zwischen einer Kathode und einer Anode bei Anlegen einer entsprechend hohen Spannung ( 50...100.000V ) ein Elektronenstrahl entsteht, der, wenn er auf die Anode trifft, dort harte Röntgenstrahlen erzeugt, die durch Körperteile hindurchgehen und z.B. Gliedmaßen auf einer photoempfindlichen Platte abbilden können. Das kann kontinuierlich als Durchleuchtung oder als Fotoaufnahme durch Entwicklung eines von Röntgenstrahlen belichteten Filmes geschehen. Mit zunehmender Betriebsspannung werden die Elektronen stärker beschleunigt und erzeugen eine zunehmend härtere Röntgenstrahlung. In der Anfangszeit hatte man sich der Schädigung durch Röntgenstrahlen noch nicht erkannt oder ignoriert. Wer in der Zeit um 1940 geboren wurde wird sich daran erinnern, dass man beim Kauf von Schuhen immer seine Füße in ein Gehäuse steckte und von oben den Umriss der Füße und die innere Begrenzung der Schuhe erkennen konnte. Dann kam die Zeit des Durchleuchtens, insbesondere der Lunge. Dazu stand man in der Röntgenapparatur. Von hinten kam die Röntgenstrahlung, ging durch dem Körper hindurch und traf auf der Vorderseite auf eine fotoempfindliche Platte. Dahinter saß der Doktor mit einer umgehängten schweren Bleischürze, die seinen Körper vor der Strahlung schützen sollte, und sah sich die Abbildung auf dem Schirm an. Viele dieser Röntgenärzte wurden dann zum Opfer der Röntgenstrahlung und verstarben an den Schädigungen. In der Weiterendwicklung wurden dann nur noch Röntgenaufnahmen gemacht, wobei eine fotoempfindliche Platte belichtet und entwickelt wurde, also das Röntgenbild entstand. Dazu war die Röntgenanlage mit dem Patienten darin weitestgehend abgeschirmt. Röntgenaufnahmen gehören auch heute noch zur Medizin, jedoch wurden die Anlagen so perfektioniert, dass man heutzutage mit geringster Strahlendosis auskommt und so eine Schädigung des Patienten nur noch sehr gering ist. |
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| K= 90mm, H=290mm | K=53mm, H=150mm | K=90, H=220 |
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| K=85mm, H=280mm | K=70mm, H=240mm | K=105mm, H=360mm |
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| K=100mm, H=300mm | K=120, H=350 | K=140, H=460 |
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| Gundelach K=125mmm H=380mm | K=80mm, H=210mm | Pressler K=85mm, H=290mm |
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| K=80mm, H=225mm | K=65mm, H=220mm | Gundelach K=140mm, H=400mm |
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| Victor Chicago USA K=95mm, H=45cm | Victor Chicago USA K=160mm, H=54cm | General Electric USA. Coolidge Tube |
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| Alte Röntgenröhre | Hier die linke Röhre in einer Halterung aus Holz. |
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Es gibt in der Sammlung eine Vielzahl von Röntgenröhren
mit ähnlichem Aufbau, wie die zuvor abgebildete. Viele dieser
Röhren wurden sicher auch nur zu Demonstrationszwecken in Schulen
verwendet. Die nachfolgenden Bilder zeigen einen Teil dieser
Röhren, ohne dass dazu ein Kommentar notwendig ist. Allen gemeinsam
ist die um 45° schräg gestellte Anode, an der bei Auftreffen des
Elektronenstrahles die erzeugte Röntgenstrahlung aus der Röhre
heraus nach außen gebracht wird.
Bei der Erzeugung von Röntgenstrahlen werden nur ca.1% der eingebrachten Energie in Röntgenstrahlung umgesetzt, der Rest geht als Wärme an die Anode verloren. So kann es vorkommen, dass abhängig von der Kühlung, oft nur eine kurze Betriebszeit möglich ist. Um die Wärmeabfuhr zu verbessern wurden später die Anoden auch auf massive Metallflächen aufgesetzt, die dann die Wärme aufnehmen und weiterleiten sollten. Auch gab es kleine mit der Anode in Verbindung stehende kugelförmige Behälter, deren Wasserfüllung der Kühlung diente. Auch die Ordnungszahl des für die Anode verwendeten Metalles ( chemischen Elementes ) hat einen Einfluß auf die Ausbeute an Röntgenstrahlung. Je höher die Ordnungszahl, desto höher die Ausbeute. So sind die 3 Hauptanforderungen an Anoden:
Viele der heutigen modernen Röntgenröhren verwenden Wolfram-Rhenium. Eine gute Beschreibung der Details finden Sie unter: http://imbie.meb.uni-bonn.de/epileptologie/staff/lehnertz/Roe2.pdf
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| Röntgenröhre als Lehrmittel |
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In der Weiterentwicklung entstanden Röhren
mit Glühkathoden, die deutlich höhere Leistung hatten. Mit der
Herstellung von Röntgenröhren sind in Deutschland Namen wie Gundelach
aus Ilmenau / Thüringen, CHF Müller - später Philips- in Hamburg, Röhrix aus Mühlhausen
(ehem. DDR ), Siemens etc. verbunden. Im Lehrmittelbereich sind es Namen wie Phywe,
Leybold, Pressler und sicher noch weitere mir derzeit nicht bekannte.
Heutzutage werden sehr viele Röntgen-Röhren mit Drehanode hergestellt. Der von der Kathode ausgehende Elektronenstrahl trifft auf einen sich mit hoher Geschwindigkeit drehenden Anodenteller, der am äußeren Rand unter einem bestimmten Winkel abgeschrägt ist. So verteilt sich die beim Auftreffen des Elektronenstrahls entstehende Wärme auf den gesamten Teller und nicht nur auf einen Punkt. Bleibt noch zu erwähnen, dass sich im eingebauten Zustand alles in einem Öl getaucht ist, um die Wärme abzuführen.
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| Röntgenröhre mit Drehanode, Siemens Opti 150/30 hier mit Antriebsmotor. | Unten der Drehteller, darüber oben rechts die Kathode | Gang der Strahlen |
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| DRX 125/22/50ö | Type unknown | DRX 154/30/60ö |
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| Type unknown | Drehanode Siemens | 9806 Rotalix Philips |
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| DRX124/30/60DW |
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Nachfolgend zeige ich einige andere Röntgenröhren aus meiner Sammlung.
Sie sind verschieden groß und unterschiedlich aufgebaut. Ich kann weder
etwas über den Typ noch das Einsatzgebiet sagen. Offenbar hat es auch
Röntgenröhren mit einer Steuerelektrode gegeben, mit der offenbar die
Leistung angepasst werden konnte. Auch eine solche Röhre habe ich
abgebildet.
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| Röntgenröhre, die schräge Fläche befindet sich hinter dem Fenster im Innern des Kupferzylinders. Type ER105 von S&H. | Röntgenröhre, hier ist die schräge Fläche gut zu sehen. Strahlen kommen aus dem Fenster. | Röntgenröhre mit Anschlüssen für Kühlwasser. Oben links das Fenster aus dem die Röntgenstrahlen kommen. |
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| Röntgenröhre mit Steuergitter | Das Innenleben im Detail | Rörix ESW75 |
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| 80cm hoch | Detail von linker Röhre |
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| MBE250 | MBE322 | Siemens PANTIX P40, D=110mm, H=560mm, |
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| unbekannt, D=100mm, L=320mm, | Siemens TR250E, D=115mm, H= 470mm, | Eureka USA D=45mm, H=125mm |
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| Siemens ERG 80 ök, D=60mm, H=260mm, | General Electric USA, CA-61, D=60mm, H=740mm, | MEDOR Elektronenröhre nach Prof.Dr. Goetze, Müller Hamburg, D=90mm, H=550mm, Bj.1927 |
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| COOLIROHR M, D=50mm, H=320mm, | innen steht Dr.Lohmann Leverkusen, D=75mm, H=220mm, | Wilhelm Altenkirch & Sohn, Uelzen, D=60mm, H=280mm, |
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| Phönix Pantix-Röhre P15ö, Drehanode, D=85mm, H=260mm, | unbekannte D=50mm, H=250mm, |
OSW, D=47mm, H=210mm |
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| RA03YA von Vuvet, CZ. H=145mm, | kleine russische, H=75mm | unbekannte, H=55mm, |
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| RÖRIX, DE45/? H=120mm | Type Nr.71773/05, Hersteller unbekannt. D=95mm, H=320mm, | Siemens RT 125/2000. D=110mm, H=440mm, |
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| Siemens TR 150 f. D=115mm, H=440mm | unbekannte aus USA. K=85mm, H=410mm, | Siemens H 60/6 ö 21, D=50mm, H=400mm, |
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| COMET Type: XI85/100C1, D=50mm, H=150mm, | Müller Elektronenröhre Therapie Inland, D=160mm, H=830mm | VEB Rudolstadt, Type FCU3, H=230mm, |
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| Type unbekannt, H=180mm | unbekannt / unknown H=620mm | CHF Müller, Rotalix, Type 21064, Drehanode, H=620mm, |
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| Siemens Strukturröhre Type: ACu, H=560, | Tubix, Paris, U1266, H=590mm | CRISA, Barcelona H=530mm |
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| Müller MEDIA Elektronenröhre nach Prof. Dr. Goetze | Siemens Reiniger, T III m, Therapieröhre, h=880mm, | Siemens Reiniger, Type EW 100, H=580mm, |
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| General Electric, Coolidge,CA-2, H=720mm | Phönix Radion Röhre | Phönix Radion Röhre |
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| CHF Müller H=870mm, | Coolidge Gen. Elec. USA H=520mm | Leybold Schul-Röntgenröhre H=240mm |
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| GR-6C Eureka USA | Roentgen_17149 Dr. Lohmann |
Roentgen_17159 Dr. Lohmann |