Brown Boveri BBC

 

©  Tube Museum / Collection
Udo Radtke,  Germany
  2017-01-01

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Die "Brown  Boveri & Cie" wurde am 02. Oktober 1891 von den Ingenieren Charles Brown und Walter Boveri gegründet. Sitz des Unternehmen: Baden / Schweiz.

Zunächst wurden nur elektrische Maschinen gebaut, später Quecksilberdampf-Gleichrichter und ab Mitte 1930 zunächst demontierbare Sende- Röhren.

Links zu den einzelnen Gruppen:

BBC-Gleichrichter + Thyratrons

BBC-Senderöhren

BBC-Turbatoren

BBC-Sonstiges

BBC-Betatron

Serien:

AT-Senderöhren / luftgekühlt = ATL / wassergekühlt =ATW. Der Bezeichnungsschlüssel der AT-Serie lautet:

A = Abgeschmolzene Senderöhre mit Wolfram- Kathode,     Glaskolben und Außenanode.
T = Triode
L = Luftkühlung
W = Wasserkühlung 
1. Ziffer = max. Anodenverlustleistung in kW
2. Ziffer = Versionsnummer

| ATL 1-1 | 2-1 | 5-1 | 10-2 | 10-3 | 20-1 | 35-1 |

| ATW 5-1 | 10-2 | 10-3 | 20-1 | 50-1 |


BT-Senderöhren
wurden für höhere Frequenzen ab 1951 hergestellt. Sie haben thorierte Wolfram-Kathoden und liefern trotz  geringerer Heizleistung höhere spezifische Emission, können daher kleiner gebaut werden.

Auch diese werden für Luft- (BTL) und Wasserkühlung (BTW),  und die mit noch höherer Leistung, mit Siedewasserkühlung (BTS) gebaut. 

| BTL 1-1 | 2-1 | 3-1 | 6-1 | 6-3 | 15-1 | 15-2 |
|15-4
| 25-1 | 25-3 |  50-1 | 

| BTW 6-1 | 15-1 | 25-1 | 50-1 | 150-1 | 

| BTS 6-1 | 6-3 | 15-1 | 15-3 | 25-1 | 50-1 | 50-3 | 150-1 |


P,T,Q-Senderöhren
aus Glas, strahlungsgekühlt. Die Buchstaben stehen für P = Pentode, T = Triode, Q = Tetrode. Die ersten Typen geringerer Leistung erschienen etwa 1946 und die späteren wurden bis in die 80iger Jahre hinein noch immer hergestellt.

| P 120-1 | 120-2 | 300-1 | 

| T 50-1 | 100-1 | 110-1 | 130 -1 | 150-1 | 300-1 | 350-1 | 380-1 | 500-1 | 1000-1 | 2000-1 |

| Q 160-1 | 400-1 | 450-1 | 


 

FT-Sendetrioden. Ab 1956 entstand ein großer Bedarf an HF-Industrie-Generatoren höherer Leistung. Dafür wurde die FT-Serie, luft- wasser und siedewassergekühlt, entwickelt. Die Bauform lehnt sich an die Konstruktion der AT-Serie an. Folgende Typen sind bekannt:

| FTL 3-1 | 3-2 |  8-1 | 12-1 | 

| FTW 3-1 | 8-1 | 12-1 | 

| FTS 8-1 | 12-1 | 

Später kamen noch auf den Markt:

| FQ 15-1 | FQS 15-1 | CQS 15-1 |


IT- Metall- Keramik- Röhren.
Ab 1970 begann bei BBC die Entwicklung von Metall-Keramik-Röhren mit konzentrischem Aufbau. Der Typenschlüssel bedeutet: I = Metall- Keramik- Röhre  für industrielle Anwendung,  T = Triode, L = luftgekühlt, K = Wasserkühlung, integrierter Kühler. Folgende Type sind bekannt:

| ITL 2-1 | 3-1 | 4-1 | 5-1 | 5-2 | 10-2 | 12-1 | 15-2 | 30-2 | 

| ITK 3-1 | 5-1 | 10-2 | 12-1 | 15-1 | 15-2 | 30-2 | 60-2 | 120-2 | 200-1 |
| 350-1 |

CQ- Metall- Keramik Serie. Der Typenschlüssel besagt: C= Metall-Keramik- Senderöhre; Q = Tetrode; T = Triode; L = Luftkühlung; K = Siedewasserkühlung mit integriertem Kühler;  S = Siedekühlung; 1.Ziffer = Anodenverlustleistung in kW; 2. Ziffer = Versionsnummer.

Folgende Typen hat es gegeben:

| CQL 0,3-1 | 5-1 | 

| CQK 15-1 | 50-2 | 200-3 | 200-4 | 350-1 | 400-1 | 600-1 | 650-1 |

| CQS 15-1 | 50-1 | 200-3 | 400-1 | 600-1 | 

Die größten dieser Art haben bei 35V Heizspannung den unvorstellbaren  Heizstrom von 630 A !!!

Thermorelais

Zum Vorheizen von Thyratrons   | TQ2 | TQ3 |.

Turbatoren.  Bereits um 1940 herum beschäftigte sich BBC mit Mikrowellen-Röhren. Diese sind in Richtfunkanlagen und in Radarsystemen von Bedeutung.

Dabei handelt es sich um Wellenlängen von ca. 12...13cm. Eine von BBC entwickelte Röhre erhielt die Bezeichnung Turbator.

Bekannte Typen sind: 

| MD10/1900 | MD10/2000 | MD150/2000 | MD2400/500 |

| MF100/2000 | MF150/2400 | 

Der Typenschlüssel bedeutet: M = Einkammer- Magnetron; D = durchstimmbare Frequenz; F = Festfrequenz; 1. Zahl = HF-  Nutzleistung; 2. Zahl = mittlere Arbeitsfrequenz.


Betatron.
Ein Betatron besitzt eine Bauform, vergleichbar mit einem Rettungsring der Seefahrt, aus deren Umfang Stutzen für Anschlüsse herausragen. 

Die Röhre wird zur Teilchenbeschleunigung in der Medizin- und  Kernforschung verwendet.

Hier hat der Norweger Rolf Wideröe hervorragende Entwicklung betrieben. Nachfolgend ein Link: 

http://www.sps.ch/artikel/physik_anekdoten/rolf_wideroee_und_das_betatron_13/

 

    Sollte jemand eine Fehler finden oder etwas zu ergänzen haben, so bitte ich um eine Mail. 

   In case there is something incorrect or should be added, please send me a mail.