Resotank

 

©  Tube Collection Udo Radtke,
Germany
  2011-04-25

 

Der Resotank wurde bei der Firma Pinsch, Berlin, entwickelt. Er handelt sich um einen Oszillator, der bauartbedingt eine Wellenlänge um 14cm erzeugte.

An einem Ende werden die erforderlichen Spannungen zugeführt, am anderen Ende die Hochfrequenz ausgekoppelt.

Im Inneren befinden sich Fadenkathode, Gitter und Anode (Bremselektrode). Das Gitter liegt an positiver Spannung, Kathode und Bremselektrode an unterschiedlichen negativen Spannungen.

Die haarnadelförmige Kathode ist von Gitterstäben umgeben. Die Elektroden fliegen auf das positive Gitter zu. Einige fliegen durch die Zwischenräume der Gitterstäbe hindurch in Richtung zur Anode, Da diese aber  gegenüber dem Gitter ein negatives Potential besitzt, erreichen die Elektroden die Anode nicht, sondern fliegen zurück auf das Gitter. (Barkhausen-Kurz-Prinzip). Bei entsprechend eingestellten Spannungen entsteht in Verbindung mit den eingebauten Resonatoren eine Schwingung. Die Auskopplung erfolgt an oberen Ende durch die für Hochfrequenz durchlässige Keramikscheibe.

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Seite der Auskopplung

Der Sockel für die  Spannungen

Resotank Resotank Schnitt Endseiten

Fotos: © D.Schudnagis

Inzwischen konnte ich einen Resotank für meine Sammlung erwerben. Dieser stammt von der Firma Funkstrahl, Konstanz, einem Tochterunternehmen der Firma Pintsch in Berlin.

Funkstrahl lieferte im WW II umfangreich Bauteile für U-Boote.

 

Meanwhile I could acquire a Resotank for my collection. This one is labled to be manufactured by "Funkstrahl" in Kostanz, Germany, close to the swiss border, a subsidiary of Pintsch.

Funkstrahl supplied in WW II a lot of equippment for the german submarines.

 

 
Resotank "Funkstrahl"    

 

Der Erfinder Dällenbach war Ende 1944 von seinen Aufenthalt in Bisingen (Süddeutschland), wo er zuletzt in einem ausgelagerten Laboratorium des KWI - Berlin an einem Super - Cyclotron gearbeitet hatte, in die Schweiz zurückgekehrt.  

Neben einigen Beratermandaten in der Industrie (u.a. Cäsium - Gleichricher beim Albiswerk, Röhrenprojekte bei Brown Boveri) bekam er eine Anstellung als Privatdozent am Institut für Hochfrequenztechnik der ETH  Zürich, wo er in den 50er Jahren noch seine interessanten Vorlesungen über Röhrentechnik hielt. 

 

Die nachfolgenden Fotos ©  eines Gerätes, in dem der Resotank zur Anwendung kam,  wurden freundlicherweise von Hans-H. Jucker zur Verfügung gestellt.

 

© Copyright H. Jucker