VFD`s      Vacuum Fluoreszenz Displays

 

©  Tube Collection Udo Radtke, Germany  2015-01-19

Die Fluoreszenzanzeigen basieren auf dem Leuchten von bestimmten Materialien, wenn auf diese Elektronen auftreffen.

Vakuumfluoreszenzanzeigen (VFD = Vacuum Fluorescent Displays) sind aus einer Glasscheibe und einer rückseitigen Basisplatte aufgebaut. Zwischen den beiden Platten besteht ein vakuumähnlicher Unterdruck. Aus einem mit Wolfram beschichtetem Heizdraht (Kathode) werden bei Stromfluss thermisch Elektronen emittiert, welche durch ein Gitternetz hindurch zur Anode fliegen. Die Phosphorschicht, mit der die Anode bedeckt ist, beginnt beim Auftreffen der Elektronen zu leuchten, ähnlich wie im "Magischen Auge" beim Radio. Der Vorgang ist genau der gleiche, wie in einer direkt geheizten Triode. Erhält das Gitter eine negative Spannung, so unterdrückt es den Elektronenfluss. Die genaue Einstellung der Spannung bestimmt die gleichmäßige Ausleuchtung und die Lebensdauer. Die Betriebsspannungen von VFD`s liegen im Bereich von 15 bis 25V.  Derzeit gibt es Farbdisplays mit bis zu neun verschiedenen Farben.

Die VFD-Technik wurde in den 1960er-Jahren in Japan bis zur industriellen Reife entwickelt. So brachte Tung-Sol die sogenannten Digivac-Röhren mit den Typenbezeichnungen DT-XXXX heraus. Das VFD-System wurde in Pico-Röhren eingebaut.

Die modernen selbstleuchtenden VFD bieten einen weiten Blickwinkel und gestochen scharfe, klare Bilder. Die hohe Zuverlässigkeit, die relativ lange Lebensdauer sowie der weite Bereich der Betriebstemperatur haben beispielsweise zum Einsatz in Automobilanwendungen geführt. Zwischenzeitlich sind optimierte ICs zur Ansteuerung erhältlich, welche keinen Transformator benötigen.

Die meisten VFD`s sind 7-Segmentanzeigen, mit denen sich alle Zahlen von 0 bis 9 darstellen lassen. Zur Steuerung gibt es entsprechende Schaltkreise, die die einzelnen Segmente hintereinander ansteuern ( multiplext ), und zwar in so kurzer Zeitfolge, das das menschliche Auge den Wechsel nicht wahrnimmt und alle leuchtenden Segmente gleichzeitig sieht.

 

     russische ИВ-6                     Rückseite

Mit den 7 Segmenten lassen sich alle Zahlen darstellen. Es gibt aber auch noch VFD`s, bei denen rechts neben dem mittleren Steg noch ein kleiner kurzer 8. Steg  liegt. ( Type:DG8F ).Damit lässt sich die Ziffer 4 besser darstellen. Wegen der 8 Segmente bezeichnet man diese als "Eightron".

    Eightron
      

Neben Ziffernanzeigen gibt es natürlich auch VFD`s mit Sonderzeichen oder einer Punktmatrix. Diese haben über jeder Punktreihe ein eigenes ansteuerbares Gitter. Der Heizfaden überspannt in der Regel in Reihenschaltung alle Gruppen.

 

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Hier einige Beispiele, wie man auf VFD- Basis ganze Anzeigemodule herstellen kann. 

Die Anwendung von programmierten Prozessoren erlaubt eine vielfältige Anwendung.

ILV1-5x7M ILV1-5x7M (Detail)  

VSL0048-A von NEC Japan

4-LT-16 von Futaba Taiwan


CU165ECPB-11A von ISE Electronics Corp. Japan

LD8128 von NEC Japan


FIP40E5AX von NEC Japan

FIP40E5AX von NEC Japan (Detail)


VFD Uhrenmodul Rückseite ИЛЦ1-1/7

   
Y1939    

VFD`s (Typen)
=   vorhanden und mit Foto gelistet. / already in collection and displayed. 
blau = vorhanden, noch in Bearbeitung. / in collection but not been processed.

D-Serie:  D8007, DG8F, DG10F1, DG10KN, DG10R1, DG10R1, DG10S, DG12H, DG12H1, DG12J, DG12X, DG19S, DP60A, DT-1704A, DT-1705E Tungsol, FIP 16A5 von NEC, DP89A,

E-Serie:  E6505 v. Toshiba.(smily),  

F-Serie:  FIP8XM9 von NEC (Gerätedisplay)

L-Serie:  LD8012, LD8035E , LD8051, LD8128,

S-Serie:  SP8B, SP10DK,

Sovjet-Serie  ( russ. NB = deutsch IV )ILC1-1/7,  IV-1, IV-2, IV-3, IV-3A, IV-4, IV-5, IV-6, IV-8, IV-9, IV11, IV-12,  IV-17, IV-18, IV-20, IV-22, IV-26, IV-27, IV27-MIV-28B  


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