Nixie - Testgerät

 
Nixie Test Unit

Nachdem ich mich wieder bevorzugt für Anzeigeröhren  und darunter besonders für Nixie-Röhren interessiere, habe ich mich entschlossen auch ein entsprechendes Testgerät zu bauen. Dazu gab es in Internet einige Anregungen, die ich übernommen, abgeändert oder ergänzt habe.

Während der Bauzeit kamen dann aber noch weitere Gesichtspunkte hinzu und ich bin sicher, dass es auch noch Veränderungen geben wird, wenn das Gerät fertiggestellt sein wird.

Die größte Herausforderung besteht darin, möglichst alle Arten von Nixies prüfen zu können, egal ob sie eine oder zwei Anoden oder unterschiedliche Pin-Belegungen an ein- und demselben Sockel aufweisen. Also habe ich zunächst mal die Fassungen herausgesucht, die in der Bastelkiste vorhanden waren. 

Das Prüfgerät besteht aus 2 Gehäusen, ich mit seitlichen Schrauben zu einer Einheit zusammengebaut wurden. Eines enthält die Fassungen zum Einstecken der Nixies, das andere die Stromversorgung mit den Messgeräten, einen Taktgeber und den Funktionsschaltern. 

In das Gehäuse mit den Fassungen habe ich auf der Oberseite am rechten Rand zwei gegenüber liegende 20-polige Steckbuchsenleisten von Conrad Electronic eingebaut. Dort gibt es auch die bekannten Steckbrettchen zum Einstecken von Bauteilen und Kabelbrücken. Letztere sind ca. 10cm lang, gut isoliert und haben an ihren Enden 1mm dicke Steckstifte. Der Übergang zu den Stiften ist mit Schrumpfschlauch verstärkt.

Die Kontakte der linken Steckleise sind mit den Stiften der Fassungen verbunden. Bei runden Fassungen habe ich mit Blickrichtung von unten auf die Stifte der Fassungen die Verdrahtung jeweils im Uhrzeigersinn vorgenommen, bei den anderen nach eigener Einteilung. Dies macht Sinn, da alle Veröffentlichungen der Pin-Belegung einer Röhre mit Blickrichtung von unten auf die Stifte der Fassung erfolgt. Einige Fassungen haben eine größere Anzahl Pins. Diese wurden dann auch mit fortlaufender Nummerierung an die Steckerleiste angeschlossen.

Die rechte 20-polige Steckleiste hält an Pin 15 den Minuspol und an Pin16 die + Anodenspannung bereit. Die anderen Pins sind mit der Steuereinheit im anderen Gehäuse verbunden. Über sie können die Ziffern 0 bis 9 am Drehschalter entweder von Hand oder über einen 1 Hz-Taktgeber automatisch durchgeschaltet werden.

Steht bereits eine geeignete Spannungsquelle von ca. 200V zur Verfügung, kann aber auch bereits mit der Sockelplatine allein schon getestet werden. Allerdings muss man dann das eine Brückenkabel auf die Anode der Nixie stecken und das Kathodenkabel auf die einzelnen Ziffern der Steckleiste stecken. Dabei allerdings nicht den erforderlichen Vorwiderstand vergessen.

Die Auswahl der einzubauenden Fassungen bereitet einige Kopfschmerzen. man möchte möglichst viele unterschiedlichen Fassungen einbauen, doch manche sind schwer zu beschaffen. Einige lassen sich selbst anfertigen, doch das ist mühsam. Adapter lassen sich auch  noch später anfertigen ohne in die fertige Platine eingreifen zu müssen.

Das obere Messgerät zeigt die aktuelle Brennspannung an, das untere den aktuellen  Anodenstrom. Im Automatik-Betrieb erfolgt die Umschaltung der Ziffern etwa im Sekundentakt. Im Handbetrieb kann man die Ziffern individuell weitertasten.

Details zur Schaltung und weitere Anregungen unter:

http://www.mcamafia.de/nixie/ncp_dt/ncp.htm

 
 

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