Müller-Uri, Richard

 

©  Tube Museum / Collection
Udo Radtke,  Germany
  2017-03-16

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Richard Müller-Uri. geb. 07. Febr. 1859 in Hüttensteinach, Thüringen, gest. 05. Juli 1929 in Braunschweig.

Das Glasbläserhandwerk erlernte er bei Familien-Angehörigen und zuletzt beim Geißler-Nachfolger Müller in Bonn. Er erarbeitete sich ein breites Wissen als Instrumentenbauer und nahm an Vorlesungen von Heinrich Hertz teil.

1894 stieg er als Teilhaber in das Geschäft bei seinem Vetter Louis Müller-Unkel in Braunschweig ein, schied dort aber wegen Meinungsverschiedenheiten über das Verkaufsprogramm nach etwa einem Jahr wieder aus.

Er gründete eine eigene Produktionswerkstatt für Gasentladungsröhren, die er auf den „Handel mit chemischen und physikalischen Apparaten und Utensilien“ ausweitete.

Es gelang ihm auch nach relativ kurzer Zeit die Herstellung von Röntgen-Röhren und er entwickelte eine spezielle Röhre zur Behandlung von Hauttuberkulose.

In der Folgezeit nahm er immer mehr Produkte in sein Lieferprogramm auf und er wurde zu einem der bedeutendsten Lieferanten von Lehrmitteln für Schulen und Institute.

Nach seinem Tode wurde das Unternehmen bis zum 12. Dez. 1950 von seiner Familie weiter geführt.

"Richard Müller-Uri – Glastechnische Erzeugnisse, Laboratoriumsbedarf, Apparate für chem. u. phys., meteorol. u. bacteriol. Institute"

wurde dann aus dem Handelsregister gelöscht.

 Katalog von 1907.

Einblicke in diesen Katalog von 1907 gibt noch unter

http://www.sil.si.edu/DigitalCollections/trade-literature/scientific-instruments/files/52540/

Der Bereich "Gasentladungsröhren" beginnt dort ab Seite 239. Röntgenröhren befinden sich auf Seite 262.


Eine Röntgenröhre von Müller-Uri ist in meiner Sammlung bislang leider nicht vorhanden.


   
   

 

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