Gundelach - Ventilröhren

 

©  Tube Museum / Collection
Udo Radtke,  Germany
  2017-06-11

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Wie die nachfolgenden Abbildungen aus original Gundelachunterlagen zeigen, hatte man schon 1903 Ventilröhren im Programm.

 

Um 1900 herum wurden die erforderlichen hohen Betriebsspannungen für Ionen-Röntgenröhren über Funkeninduktoren (Ruhmkorff) erzeugt. Der Unterbrecher des Gleichstromes, meist aus Akkumulatoren bereit gestellt, schließt und öffnet den Stromkreis zum Induktor. Dabei erzeugt er unterschiedlich gepolte Stromimpulse, von denen für den Betrieb der Röntgenröhren, nur die des öffnenden Kontaktes brauchbar sind. Die des schließenden Kontaktes (Schließungslicht") führen in der Röntgenröhre zur Zerstäubung von Antikathodenmaterial und verringern im laufe der Zeit die Qualität der Röntgenröhren.

Um das zu unterdrücken bzw. weitestgehend zu verringern, werden Ventilröhren in die Stromzuleitung zur Röntgenröhre zwischengeschaltet.


Konstanz-Ventil-Röhre n. Dr. Rosenthal,K=180mm, H=750mm, Hersteller: Gundelach 1922
Serien No.4460
Patent-Ventilröhre von Gundelach ab 1910
Serien No.3021

Die Gundelach Ventil-Röhre aus dem Katalog von ca. 1910-1920
D.R.P.209 969

 

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