Friction Tube

 

©  Tube Collection Udo Radtke,
Germany
  2013-02-03

Es handelt sich hier um eine 26cm lange "Friction Tube" mit einer Neon-Gasfüllung. Erfinder war der englische Wissenschaftler und Lehrer Francis Hauksbee ( 1667-1763 ). 1709 schüttelte er ein evakuiertes Glasrohr mit flüssigem Quecksilber und nahm eine leuchtende Erscheinung war.

Mit der Röhre wird demonstriert, dass die Reibung des Quecksilbers an der Wand des Glases ein elektrisches Glühen erzeugt. Man hält die Röhre waagerecht mit leichter Neigung und lässt das Quecksilber zum anderen Ende fließen. Der Raum muss dabei völlig abgedunkelt sein.

Ziel war es, die Ähnlichkeit mit dem Leuchten von Phosphor in der Dunkelheit zu demonstrieren. Deshalb wurde das Experiment auch "Elektrophosphor-Experiment" bekannt. Das Leuchten wurde erstmals von Jean Picard im Jahre 1676 entdeckt und dann als elektrische Erscheinung von Francis Hauksbee Senior im Jahre 1706 vorgeführt.

Eine solche Röhre wurde in der gestoppten Pressler-Auktion von Christies in 1988 angeboten. Die Auktion wurde gestoppt, nachdem man festgestellt hatte, dass ehemalige Mitarbeiter aus der alten Pressler-Fabrik aus noch alten Teilen Röhren nachgebaut hatten.

Trotzdem hat die Röhre einen gewissen Seltenheitswert und auch der Christies Katalog, der heute unter Sammlern recht begehrt und kaum mehr zu beschaffen ist.

Die Röhre war dort in LOS 181 auf Seite 46 zu sehen.

Inzwischen habe ich noch eine weitere. längere Röhre bekommen.

 

This is a rare working mercury friction tube with neon fill.

This example is 10" (26cm) long and glows with orange flashes of light when shaken in a dark room. The inventor was Francis Hauksbee (1687­1763), English scientist and lecturer who in 1709 shook a vacuumed capillary tube partially filled with liquid mercury, witnessed the glow and created the first lit tube.

It was used to demonstrate that the friction of the mercury against the glass of the tubes in a vacuum produced the electric glow. The aim was to show the resemblance between this phenomenon and the glow of phosphorus in the dark. The experiment was accordingly known as the "electrical phosphorus" experiment. The glow was observed in a barometer by Jean Picard in 1676, and was demonstrated to be electrical by Francis Hauksbee Senior in 1706.

This particular tube was offered for sale in the cancelled Christies auction of the Pressler Collection in 1998. The auction was cancelled when it was realised that the tubes were not in fact old, but had been made by former employees of the old Pressler factory using old parts after the fall of the Berlin Wall. Nevertheless, they are fine examples of glassblowing and worthy of the attention to the collector. The fact that these tubes have a certain notoriety adds some interest too! The original auction catalogue is now hard to come by and has become a collectors item in its own right. For those with the catalogue this tube was part of Lot 181 on page 46.

Meanwhile I got another tube, slightly longer.

 


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Dieses Feld ist für ein Foto vorgesehen, auf dem das Leuchten zu erkennen ist.

Obwohl man das Leuchten gut sehen kann, ist mir bislang noch kein Foto  gelungen.

Another tube    

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