Ernecke, Berlin

 

©  Tube Museum / Collection
Udo Radtke,  Germany
  2017-05-20

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Jahr 1902

  

 

 Zum Vergleich: die nachfolgende Abbildung steht in der Gundelach-Liste 1903 und ist mit der Abbildung bei Ernecke absolut identisch.


Kommentar in Bezug auf Gundelach, Stand 1902

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ernicke seine Röhren von Gundelach bezogen hat. Bei diesen Röhren dürfte dann das Gundelach-Zeichen gefehlt haben, eventuell war eine fortlaufende Serien-Nummer eingätzt. Angaben zum Röhren-Durchmesser findet man nicht, stattdessen nur Angaben zur Funkenlänge.

Typen "GG" für einfache Röhren ohne Regenerierung, den einfachen Typen von Gundelach, Typen 0 bis 8, entsprechend. "GG" vermutlich für Gundelach Grundtype

Typen "GR" werden mit Osmose-Regeneration nach Patent D.R.P. 103 100 angeboten. Inhaber des Patents ist Gundelach. "GR" vermutlich für "Gundelach-mit Regenerierung"

Typen "GMR" werden als besonders belastbar ausgewiesen. Es wird auf D.R.P. 109 449 Bezug genommen. Dieses Patent wurde bereits in 1898 für Gundelach erteilt. Es erscheint in einer Gundelach-Werbung in Band 5 der Zeitschrift "Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen" 1901/1902. Dort speziell für deren "Röntgenröhren für große Energiemengen". Die gezeigte Röhre entspricht der später in einer Gundelachliste gezeigte "Patentröhre". Da bei diesen Röhren die Antikathode sehr massiv ist, könnte das M von "massiv" abgeleitet sein. "GMR" also vermutlich abgeleitet von Gundelach-Massiv-mit Regenerierung.

Typen "EWKR" sind einfache Wasser-Kühlröhren. "EWKR" dürfte für "Ernecke-Wasser-Kühl-Röhre" stehen

 

 

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