Eugen Goldstein geboren am 5.Sept.1850 in Gleiwitz, gestorben am 25.Dez.1930 in Berlin.
Er arbeitete ab 1871 als Praktikant und Schüler bei Hermann von Helmholtz im Berliner Physikalischen Institut, wo er 1879 auf dem Gebiet der Gasentladungen promovierte. Er machte dort durch die Beschreibung isolierter Gasentladungs-Erscheinungen auf seine Arbeit aufmerksam, insbesondere führte er den Begriff Kathodenstrahlen ein und entdeckte 1886 die Kanalstrahlen.
Kanalstrahlen haben ihren Namen durch die erste Methode ihrer Erzeugung erhalten: Die von einem elektrischen Feld in einem verdünnten Gas erzeugten und zur mit Löchern versehenen Kathode hin beschleunigten Ionen treten durch diese Löcher („Kanäle“) aufgrund ihrer Trägheit hindurch und können hinter der Kathode anhand ihrer Leuchterscheinungen nachgewiesen werden. Diese Kanalstrahlen aussendende Apparatur nennt man auch Geißlerröhre. Sie ist eine Ionenquelle.



































































