Frank S. Betz, Chicago / Max Becker & Co., Hamburg

 

©  Tube Museum / Collection
Udo Radtke,  Germany
  2017-03-08

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Frank S. Betz wurde am 11. Juni 1861 in Eau Claire, Wis., USA, als Sohn eines Offiziers der Union Army geboren. Sein Vater George, geb. 1838 in Würtemberg, war Emmigrant. Bereits im Alter von 12 Jahren arbeitete Frank in einem Sägewerk und einer Schmiede in Eau Claire.

1898 ging Betz nach Chicago und arbeitete im Immobiliengeschäft.

Er bekam später eine Position als Manager im Grand Rapids Hospital und übernahm die Aufsicht über Vertreter des vormaligen Immobiliengeschäfts, in dem er tätig war.

In 1900 ist er in Hyde Park, Chicago, IL. ansässig.

In dieser Zeit gründete er das Franks S. Betz-Unternehmen, das  später der weltgrößte Hersteller von medizinischen Werkzeugen und Geräten im Dental- und Hospitalbereich werden sollte. Er soll damals bereits einen Katalog mit über 4000 Artikeln gehabt haben.

1904 kam er nach Hammond, In. Dort folgten die 10 aktivsten Jahre seines Lebens. Das Unternehmen wuchs unter seiner Führung auf den größten Stand. 1914 schied er zwar aus dem aktiven Management aus. hatte aber stets großes Interesse an der weiteren Entwicklung und besaß über lange Zeit die größten Anteile bis zum Verkauf in 1937.

Frank S. Betz, soll ständig in der Welt herumgereist sein um neue Aktivitäten für sein Geschäftsfeld zu entdecken. So berichtet man über allein 41 Atlantiküberquerungen. Es soll keinen Erdteil gegeben haben, wo er noch nicht gewesen sein soll.

Nachfolgend die Röhre # 18523 in meiner Sammlung

Frank S. Betz Co. Chicago, made in Germany, Nr. 3857 DRGM 257 133.


 

     

Betz aktuell                                Website Hakim. Auch hier die gleiche Röhre.

 Es ist nicht bekannt, ob Frank S. Betz selbst Röntgenröhren herstellte. Geht man dem Gebrauchsmuster DRGM 257 133 nach, so findet man in der Deutschen Mechaniker Zeitung 1905 auf Seite 190 den nachfolgenden Eintrag.

Hier der Regulator im Detail.

In den Sitzungsberichten der Röntgengesellschaft wird Max Becker als Aussteller gelistet.

   Es wird auch an anderer Stelle Hamburg 21 genannt.

Schaut man sich den Regulator näher an, so stellt findet man eine ähnliche Konstruktion beim Duplex-Regulator von C.H.F. Müller, Hamburg, vor.

aus Mechaniker Zeitung 1905, S. 51.

Wer war hier früher dran? Die Müller DRGM 243 295 liegt niedriger als die DRGM 257133 von Becker, allerdings liegt das Datum, worauf auch immer sich das bezieht, von Becker, 24.09.1904 früher als das von Müller, 27.12.1904.

Leider gibt es nirgendwo Abbildungen von Röntgenröhren der Firma Max Becker. Es liegt wohl nahe, dass Frank S. Betz sich Röhren von Max Becker & Co. bauen ließ und diese unter seinem Namen in USA verkaufte.


Röhre von Frank S. Betz, Chicago
Kugel = 150mm, Höhe = 390mm
Der Regulator D.R.G. 257 133 von M. Becker & Co. Hamburg Datum: 24.09.1904

Die Spirale aus Platindraht zum "Härten" Anschluss-Schraube am Regulator


Durchführungen aus Platin / ungewöhnliche Kappenform Die Kathode von unten


Die Antikathode mit Platinscheibe Antikathode Rückseite

    Sollte jemand eine Fehler finden oder etwas zu ergänzen haben, so bitte ich um eine Mail. 

   In case there is something incorrect or should be added, please send me a mail.